Pferderecht

Haltung

Pferdekauf

Pferdesport

Pferderecht von A - Z

V

Verbrauchsgüterkauf

Kaufvertrag zwischen einem gewerblichen Unternehmer als Verkäufer und Privatperson als Käufer. Hier geltend besondere Beweislastregelungen gemäß § 476 BGB. Ebenfalls kann der unternehmerisch tätige Verkäufer seine Gewährleistung nicht ausschließen. Zulässig ist aber die Vereinbarung von negativen Beschaffenheiten.

Verjährung

Ist zwischen den Parteiennichts Gesondertes vereinbart, verjähren Ansprüche aus einem Kaufvertrag binnen 2 Jahren ab Übergabe des Pferdes, Ansprüche aus einem fehlerhaften Gutachten, welches im Rahmen einer Kaufuntersuchung erstellt wurde, verjähren in drei Jahren, sofern nichts anderes vereinbart ist.

W

Weideunfall

Wird ein Pferd, welches gemeinsam mit anderen Pferden auf der Weide steht, verletzt, wobei es sich um eine typische Verletzung, wie sie nur durch einen Huftritt eines anderen Pferdes entstanden sein kann, handelt, so haften alle Pferdehalter gesamtschuldnerisch für den Schaden am verletzten Pferd (OLG Köln, 1993). Eine eigene Tiergefahr des verletzten Pferdes ist nur dann schadenmindernd zu berücksichtigen, wenn sie sich auch tatsächlich nachweisbar bei der Entstehung des Schadens verwirklicht hat. Andernfalls kann der Halter des geschädigten Pferdes 100% des Schadens verlangen.

Z

Zuchtbescheinigung

Der Eigentümer des Pferdes hat das alleinige Besitzrecht an der Zuchtbescheinigung in Form von Eigentumsurkunde und Equidenpass, die nicht losgelöst vom Pferd Gegenstand des Rechtsverkehrs sein können (AG Syke 2007).


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